start

Grußworte des Rektors

Denken und bauen

Die Anrede des Rektors

Grzegorz Władysław Przebinda
Rektor der Stanisław-Pigoń-Fachhochschule in Krosno
Ordentlicher Professor der Jagiellonen Universität

English

Русский

Polski  

Anlässlich unseres Jubiläums – des fünfzenhnten Jahrestages der Stanisław-Pigoń-Fachhochschule in Krosno – wende ich mich vor allem an unsere Studenten und Mitarbeiter aller Ebenen, wobei ich die übrigen Einwohner der mir lieben Stadt Krosno und des gesamten Karpatenvorlands nicht vergessen darf. Meine Danksagungen richte ich vor allem an ihre Magnifizenzen, die Rektoren von Hochschulen aus Krakau, Rzeszów und Lublin und an die Professoren aus diesen Zentren, die uns von Anfang an bei unserer Entwicklung unterstützten, gute Ratschläge erteilten und uns mit wissenschaftlich-didaktischen Arbeitskräften versorgten.

In meinem Namen und im Namen meiner Vorgänger – der Professoren Janusz Strutyński, Andrzej Gonet und Janusz Gruchała – will ich unsere Dankbarkeit den Behörden der Stadt und der Region, den Parlamentabgeordneten aus Karpatenvorland und allen anderen äußern, die sich an der Gründung unserer Hochschule beteiligten und uns nahe legten, wo wir nach Chancen suchen und welche Irrtümer wir vermeiden sollten. Sie unterstützen die Schule auch jetzt bei ihrem gesamten Unternehmen – zugunsten der Studenten und pro publico bono, für die Stadt Krosno, für Karpatenvorland, für unsere Heimat.
 
Die Schule, die seit 2012 den Namen von Stanisław Pigoń – dem Sohn dieser Gegend, dem hervorragenden Professor der Jagiellonen Universität – trägt, dient Ihnen schon seit fünfzehn Jahren. Jedes Jahr war mit intensiver Tätigkeit erfüllt – die fruchtbar und nützlich für die Stadt und die Region war. Die Hochschule hat mit ihrer dynamischen Entwicklung immer auf Bedürfnisse neuer Generationen des Karpatenvorlands geantwortet. Sie will ihnen weiter dienen, ihnen Wissen und Berufsmöglichkeiten anbieten, die Studenten mit sozialen Kompetenzen ausrüsten, ihnen Kultur und Achtung für andere Menschen sowie Patriotismus beibringen.
 
Wir sind 1999 entstanden, also zehn Jahre danach, als die meisten Polen den Kommunismus abgelehnt haben. Wir werden uns in unserer Schule weiter bemühen, dass der Kommunismus nur als Untersuchungsgegenstand für Historiker bleibt. Wir verehren die „Verstoßenen Soldaten“, die ihr Leben des freien, ersehnten Polens im Kampf mit verbrecherischer Ideologie und Politik opferten. Wir weisen auch alle imperialistischen Ideen zurück, weil wir der Meinung sind, dass die in den Jahren 1991-1992 nach dem Niedergang der Sowjetunion entstandenen Staatsgrenzen in Mittel- und Osteuropa unverletzlich sind.
Ab dem 1. Mai 2004 funktionieren wir in der Europäischen Union, in ihrem östlichen Grenzgebiet. Hier im Karpatenvorland fühlen wir uns noch stärker als unzertrennlicher Teil des christlichen und humanistischen Erbes Europas, das sich – nach den Worten von unserem großen Landsmann – dem Heiligen Johannes Paul II. – vom Atlantischen Ozean bis nach Ural erstreckt. Außerhalb unserer Schule gibt es keinen übrigen Ort im Karpatenvorland, oder auch nicht in Kleinpolen, an dem sich so gerne und zahlreich junge Leute aus Europa, Amerika, Asien, aus Polen, der Ukraine, der Slowakei, Ungarn, der Türkei, Spanien, europäischem Teil Russlands und dem hinter dem Ural liegenden, aus der Weißrussland und den USA treffen würden.
 
Zu unserem schon inzwischen berühmten Internationalen Jugendfestival, das in diesem Jahr zum dritten Mal im Rahmen der Studententage organisiert wird, also zu „Festspielen von jungen Leuten“, kommen Studenten und Lehrer aus allen oben genannten Ländern. Sie sollen in allen ihren Sprachen einen Widerspruch gegen diejenigen Politiker äußern, die in Europa neue Konflikte suchen wollen. Heute, so wie immer, brauchen wir den schöpferischen Frieden in diesem riesigen Raum zwischen Lissabon und Wladiwostok auf einer und East Carolina auf der anderen Seite.
Wir haben in unserer Hochschule eine sehr gute Lokalbasis, ausgezeichnete Lehrer, effektive Verwaltung und Service. Wir verfügen über ein interessantes didaktisches Angebot, das immer wieder um neue Fachrichtungen und Fachgebiete erweitert wird. Unsere Studenten – zukünftige Bauingenieure, Ingenieure für Mechanik, Maschinenbau, Spezialisten im Bereich der Umwelt, der Energetik, Warenkunde, Landwirtschaf, Krankenpflege, Manager und Verwalter, Spezialisten im Bereich Sport, Tourismus und Pflanzenheilkunde, Pädagogen treffen sich im Rahmen der Stanisław-Pigoń-Staatlichen Fachhochschule mit den Studenten-Humanisten – Polonisten, Anglisten, Russizisten, Germanisten und zukünftigen Übersetzern.
Wo gibt es sonst eine solche Stätte, wo man über ökologische Energie, energiesparende Häuser, Schiefergas und Mechatronik in der Sprache des Byron, Goethe, Mickiewicz und Puszkin diskutieren kann? In der nahen Zukunft – im Einvernehmen mit den Behörden in Warschau – planen wir neue Studiengänge im Bereich der Kosmetik, Biotechnologie, Gerontologie, Holztechnik, Gasindustrie zu eröffnen. Ich wünsche mir noch für die Erweiterung des Fremdsprachenunterrichts in unsere Hochschule die Einführung des großangelegten Unterrichts der spanischen und ukrainischen Sprache.
 

Wir realisieren ab 2012 das praktische Modell der Hochschulbildung. Deshalb legen die Behörden der Stanisław-Pigoń-Fachhochschule einen großen Wert auf die Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftssektor in den Woiwodschaften Podkarpackie und Małopolska. Wir haben das Programm „Szkoły Partnerskie” („Partnerschulen”) geschaffen, um in dessen Rahmen aktiv mit den Übergimnasialschulen der Region zusammenzuarbeiten, die ihre Schulabgänger gern unserer Obhut in Krosno anvertrauen würden.
An der Gestaltung derzeitigen Lebens in der Woiwodschaft Karpatenvorland haben ihren Anteil vor allem die regionalen Behörden, die Eigentümer der lokalen Firmen und Unternehmen, Studenten und Mitarbeiter unserer Schule, Vertreter der Kirche, Verwalter von Krankenhäusern, Banken, Museen und öffentlichen Organisationen, sowie Schöpfer von dynamischen Medien in Krosno. Eine große Rolle spielen auch Sportverbreiter unserer Hochschule, deren Tätigkeit in der gesamten Woiwodschaft samt ihrer Hauptstadt Rzeszów bemerkbar ist. Ich wünsche allen, dass sie ihr eigenes Gluck schmieden, sich weiter entwickeln und im engen Kontakt mit der Stanisław-Pigoń-Fachhochschule in Krosno verbleiben.
Zum Schluss möchte ich mit Ihnen meine persönliche Reflexion des Langstreckenläufers teilen. Wenn ich im Frühling oder Winter – normalerweise in aller Herrgottsfrühe „zwischen Schlaf und Tag“ – in der Gegend von Krosno, Odrzykoń, Korczyna oder Bratkówka unterwegs bin – sehe ich wie wunderschön diese Landschaft ist und wie viel hier in den letzten Dekaden getan worden ist. Meine Freude wird nicht einmal von der Tatsache gestört, dass es noch in der ganzen Woiwodschaft Karpatenvorland viel zu tun gibt – das haben wir also noch vor uns. Heute feiern wir den fünfzehnten Jahrestag der Schule, aber wir fangen schon gleich morgen mit weiterer, kreativer und geduldiger Wanderung in Richtung des nächsten Jubiläums an.

 

zporr
Zakupu oprogramowania dokonano w ramach projektu “Budowa szerokopasmowej regionalnej sieci internetowej w Krośnie i w powiecie krośnieńskim współfinansowanego przez Unię Europejską z Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego w ramach Zintegrowanego Programu Operacyjnego Rozwoju Regionalnego"
bip
© 2010.All rights reserved. Realizacja: ideo,
Powered by CMS Edito